Einführung
Die Integration einer neuen Wasserstoff-Brennstoffzelle in eine bestehende Fahrzeugplattform war der Ausgangspunkt eines Projekts, das für einen Kunden durchgeführt wurde, der die Bewertung einer Lösung eines neuen Lieferanten plante. Um eine zuverlässige Validierung unter Bedingungen nahe der realen Nutzung zu ermöglichen, war eine Anpassung eines vollständig ausgestatteten Busses erforderlich.
Das Projekt umfasste die Integration der neuen Brennstoffzelle in die bestehende Fahrzeugarchitektur sowie die Anpassung mehrerer miteinander interagierender Systeme, darunter das Wasserstoff-, Elektro-, Kühl-, Ansaug-, Abgas- und Struktursystem. Darüber hinaus war die Entwicklung dedizierter Befestigungs- und Halterungselemente erforderlich.
Leistungsumfang
Der Leistungsumfang umfasste:
- Analyse der bestehenden Lösung und der aktuellen Fahrzeugausstattung,
- Bewertung des verfügbaren Bauraums sowie der Möglichkeit zur Wiederverwendung ausgewählter bestehender Komponenten,
- Analyse der technischen Dokumentation des neuen Lieferanten sowie der Betriebsbedingungen,
- Entwicklung des Integrationskonzepts und technischer Lösungen entsprechend den Kundenanforderungen,
- Verifikation der getroffenen Annahmen hinsichtlich Einbaubarkeit, Funktionalität und technischer Umsetzbarkeit,
- Erstellung technischer Dokumentation zur Unterstützung der Anpassungsarbeiten,
- Unterstützung bei der Fahrzeuganpassung sowie der Inbetriebnahme des Systems.
Ergebnisse
Im Rahmen des Projekts wurde eine funktionale Lösung entwickelt, die die Integration der neuen Wasserstoff-Brennstoffzelle in die bestehende Fahrzeugplattform sowie deren praktische Validierung unter realitätsnahen Betriebsbedingungen ermöglicht.
Das entwickelte Konzept erlaubte es dem Kunden, die neue Lösung im Vergleich zum bestehenden System zu bewerten und das technische Risiko vor weiteren Entwicklungsentscheidungen zu reduzieren.
Zusammenfassung
Das Projekt ermöglichte die effiziente Vorbereitung eines Testfahrzeugs, ohne eine neue Plattform von Grund auf entwickeln zu müssen. Dadurch konnte eine verlässliche Bewertung der neuen Lösung im realen Einsatzumfeld durchgeführt werden.
Die Umsetzung erforderte die Koordination von Änderungen über mehrere Systeme hinweg sowie die Anpassung der neuen Komponente an bestehende Bauraum- und Architekturvorgaben. Diese Art der Integration erfordert einen systemorientierten Ansatz sowie Erfahrung in der Arbeit mit dem Gesamtfahrzeug, nicht nur mit einzelnen Komponenten. Die entwickelte Lösung bildet eine solide Grundlage für weitere Arbeiten in Richtung Serienintegration.